Laubhüttenausstellung

Kalligraphie
(auch als Foto erhältlich)

Format ca.
H x B - cm

Preis in EUR

Weide in Babel und anderswo
Myrte im schönen Gedicht
Palme weltweit sich wiegend
süße Frucht im Laubschatten
unter der Sternenkuppel
auf dem sandigen Pfad zum Ziel:
licht soll der Abend sein.
I.Bott

Sternenkuppel der Synagoge
Sternenblick durch das Laubhüttendach:
komm herein.



Laubhütte 013.JPG

70 x 80

50 x 70

  120.-

Der Paradiesapfelschmuck
kostet das ganze Leben
doch der Palmzweig
wird gesegnet.



Laubhütte 014.JPG

70 x 100

 

 

  150.-

Glänzendbraune Kastanie
Wegbereiter des Menschen
von der Hand umschlossen
in der Tasche ruhend
die Laubhütte schmückend
bei Sukkot
der Zeit unserer Freude.



Laubhütte 012.JPG

70 x 90

50 x 70

120, -

SternBilder im Herbst
Andromeda, die Mirachperlengeschmückte,
Pegasus, Cassiopeia
und die raumgreifenden Fische
Erdteilverbindende Sukkot-Sterne
David
„Wenn ich sehe die Himmel
Deiner Finger Werk,
den Mond und die Sterne,
die Du bereitet hast…
                                           Psalm 8
                                           I.Bott

 

 



Laubhütte 011.JPG

70 x 90

50 x 70

  120.-

Wünschet Glück Jerusalem!
Es möge wohl gehen denen, die dich lieben.
Es möge Frieden sein in deinen Mauern
und Glück in deinen Palästen.
Um meiner Brüder und Freunde willen
will ich dir Frieden wünschen.
Um des Hauses des Herrn willen
unseres Gottes
will ich dein Bestes suchen.
 
           Psalm 122

 



Laubhütte 008.JPG

60 x 80

40 x 60

  120.-

Unterwegs
 
Dicht
sind die Häuser des Rechts
und schon lange vor Mitternacht
finster.
 
Die in den Hütten der Gnade
schlafen wie Wächter,
gelehnt an den Wind,
Sternschindeln
über dem Haupt.
                                Christine Busta            
                                Unterwegs zu älteren Feuern



Laubhütte 007.JPG

60 x 80

40 x 60

120.-

Jonas Kürbishütte
 
Gott der Herr
aber verschaffte einen Kürbis
der wuchs über Jona das er schatten
gab über sein Heubt
Aber
der Herr
verschaffte einen Wurm…
der stach den Kürbis, das er
verdorrete…Der Herr sprach zu Jona: Dich jammert
der Kürbis daran du nicht geerbeitet hast….
welcher in einer nacht ward und
in einer nacht verdarb. Und mich solt nicht jamern
Nineve
solcher grossen Stad in welcher sind mehr denn
hundert und zwenzig tausend
Menschen die nicht wissen unterscheid
was recht oder link ist.
dazu auch viel Thiere.          Jona 4,5



Laubhütte 006.JPG

60 x 80

40 x 60

 

 

120, -

Wind, der nicht aufhört
 
Wieder schaufelt er Sterne,
Nachtmünzen, für die keiner ein Brot gibt,
Sterntaler, die wir schuldig bleiben.
 
Augensterne, unzählig erstarrte,
herzzerreißende Judensterne…
Und die Finsternis hat’s nicht begriffen.
                                              Für Gabor Hajnal
                                              Christine Busta
                                              Salzgärten



Laubhütte 005.JPG

40 x 60

  90.-

Am Ausgang des Sabbat haben wir
eine schöne Zeremonie, wir nennen das den
Trennungssegen. Da haben wir eine Büchse
mit Gewürzaroma. Wir ziehen tief das Aroma ein
und sagen dazu einen Dankspruch an Gott, dass er
uns die Welt dieser Gewürze gegeben hat, deren
Aroma unsere Seele in sich aufnimmt. Und
dieser Duft soll uns in den folgen-
den sechs Tagen stark erhalten  
und freudig für die
Gestaltung des
Tages bis
zum
nächsten Sabbat.            Manfred Lubliner
                                      Rabbiner der
                                      Jüdischen Gemeinde Berlin



Laubhütte 004.JPG

40 x 60

  90.-

„Der Himmel  legt die Gebetsriemen seiner Sterne an“
 
                                             Rose Ausländer
                                             Nur die Mutter
 
Abel steh auf….
Wir können alle Kirchen schließen
und alle Gesetzbücher abschaffen
in allen Sprachen der Erde…
Wenn du nur aufstehst…
damit Kain…sagen kann
Ich bin dein Hüter, Bruder
wie sollte ich nicht dein Hüter sein…
ich
dein Bruder                Hilde Domin



Laubhütte 002.JPG

70 x 90

50 x 70

  120.-

Sukkoth
 
Aus einem Tag im September
schäl ich den Nussbaum voll Milch
Laub, das den Tag grün macht
grüner Tag der mich verwandelt in ein Blatt
deutlich im Tau kopiert
Adern wachsen aus der Sonne
Astern Weizen Mais
Ein Karusell Mücken dreht den Himmel um
Kuhglockenklang
Erntedank der Mutter im Spitzentuch
in der Laubhütte
locker und leicht
Die Haut der Hütte grünt
Manna fällt auf den Tisch
aus der gerösteten Traube sickert Wein
Ins Geäst verflochten ruh ich  ein Nußblatt
ein grün rankender Psalm.
                                             Rose Ausländer



Laubhütte 001.JPG

40 x 60

  90.-

Wer weiss, wo die Sterne stehn
in des Schöpfers Herrlichkeitsordnung
und wo der Friede beginnt
und ob in der Tragödie der Erde
die blutig gerissene Kieme des Fisches
bestimmt ist,
das SternBild Marter
mit seinem Rubinrot zu ergänzen,
den ersten Buchstaben
der wortlosen Sprache zu schreiben…..
                           erste Strophe
                           Nelly Sachs



Laubhütte 015.JPG

70 x 100

  150.-

 



Laubhütte 010.JPG

70 x 90

50 x 70

  120.-

Übrig geblieben
ist allein
die Tochter Zion
wie eine
Nachthütte
im Kürbisgarten
                            Jesaja 1,8



Laubhütte 009.JPG

60 x 80

40 x 60

  120.-

Im fremden Land
 
Das Licht des Mondes sickert durch das Laubendach
Und reglos tiefe Stille hüllt die Hütte ein
In seiner Silberwiege weichgebettet schläft
Der Etrog eines Kindes Schlummer sanft du weich
 
Und wie ein treuer Hüter über seinem Haupt
Mit Myrthe und mit Weidenstrauß in innigem Verein
Steht an der Hütte Wand gelehnt der Palmenzweig
Und sieh, auch ihn umfängt die Nacht und er schläft ein
 
Sie schlafen, aber beider Herz ist wach
und träumt und jedes träumt in seinem Raum
Oh wer versteht des Fremdlings rätselvolles Herz
Und wer vermag zu künden des Verbannten Traum?
 
Trägt sie vielleicht ihr Traum ins ferne Heimatland
Zu prächtigen Gärten und zu Himmeln, die ihr Herz umhegt?
Sind sie der Irrfahrt müde, die die Kraft zermürbt
Und trübe Schatten auf des Wandrers Augen legt?
 
Schreckt sie vielleicht ein Traum, dass nur für kurzes Glück
Das Schicksal sie vereint, dass bald das Fest vergeht
Dass bald das Band sich löst, der Glanz verblasst
Welk wird das grüne Kleid, der Duft verweht.
 
Wer könnt es sagen? Bleiches Morgendämmerlicht
Drängt sich verstohlen durch des Laubendachs Gezweig-
In seiner Silberwiege weichgebettet schläft
Der Etrog – zu Häupten ihm der Palmenzweig.
                                    
                                  Chajim Nachman Bialik



Laubhütte 003.JPG

60 x 80

40 x 60

  120.-